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Pixeldichte-Rechner — PPI für jedes Display

Horizontale Auflösung, vertikale Auflösung und Bildschirmdiagonale eingeben, um PPI (Pixel pro Zoll) und Gesamtmegapixel zu berechnen. Enthält Gerätevoreinstellungen für iPhone, MacBook Pro, Galaxy S24, 4K-Monitor und Full-HD-Monitor.

Pixeldichte
91,8 PPI
Gesamtpixelzahl
2,07 MP
Anzeigequalität
Niedrig (< 100 PPI)

Wie es funktioniert

Was PPI bedeutet und warum es wichtig ist

PPI (Pixel per Inch, Pixel pro Zoll) misst, wie viele einzelne Pixel auf einen Zoll Bildschirmfläche passen. Die Formel lautet: PPI = √(Breite² + Höhe²) ÷ Diagonale, wobei die Diagonale die physische Bildschirmgröße in Zoll ist. Ein höherer PPI-Wert packt mehr Pixel auf dieselbe Fläche und erzeugt schärferen Text und schärfere Bilder. Bei normalen Betrachtungsabständen kann das menschliche Auge ab etwa 300 PPI keine einzelnen Pixel mehr erkennen — Displays in diesem Bereich nennt Apple 'Retina'.

PPI ist nicht dasselbe wie Bildschirmauflösung. Ein 4K-Fernseher und ein 27-Zoll-4K-Monitor haben beide 3840×2160 Pixel, aber der Monitor ist viel schärfer, weil sein physisches Panel kleiner ist und dieselbe Pixelzahl auf weniger Fläche verteilt. Deshalb sollte man Bildschirme immer nach PPI und nicht nur nach Auflösung vergleichen, wenn man die wahrgenommene Schärfe bewertet.

Die Qualitätsstufen im Überblick

Unter 100 PPI wirkt das Bild auf Armlänge deutlich verpixelt — typisch bei großen Fernsehern, die aus dem Abstand betrachtet werden und bei denen die Entfernung diesen Nachteil ausgleicht. Zwischen 100 und 200 PPI liegt der typische Bereich für Standard-HD-Laptops und Desktop-Monitore, bei denen einzelne Pixel bei genauem Hinsehen sichtbar sein können, der Inhalt aber komfortabel zu lesen bleibt. Zwischen 200 und 300 PPI liegt der Retina-Bereich — Apples Begriff für Displays, bei denen Pixel bei typischen Betrachtungsabständen nicht wahrnehmbar sind. Die meisten modernen Smartphones und MacBooks fallen in diese Kategorie.

Über 300 PPI findet man bei Flaggschiff-Smartphones und einigen Premium-Tablets. Der praktische Vorteil gegenüber 250 PPI ist für die meisten Nutzer marginal, aber extrem hohe Dichte hilft bei der Darstellung von Text an gebogenen Rändern oder wenn das Display für VR verwendet wird — wo der Bildschirm nur Zentimeter von den Augen entfernt ist und jedes Pixel sichtbar wird.

Megapixel vs. PPI: zwei Arten, ein Display zu messen

Megapixel (MP) zählen die Gesamtzahl der Pixel auf dem Bildschirm. Horizontale Auflösung multipliziert mit vertikaler Auflösung, dividiert durch 1.000.000. Ein 4K-Display hat 3840 × 2160 ÷ 1.000.000 = 8,29 Megapixel. Diese Zahl ist wichtig für Fotografen und Videobearbeiter, die Medien in nativer Auflösung ohne jegliche Skalierung anzeigen müssen.

PPI und Megapixel sind verwandt, erzählen aber unterschiedliche Geschichten. Zwei Displays können dieselbe Megapixelzahl haben, aber sehr unterschiedliche PPI-Werte, wenn sie unterschiedlich groß sind. Ein Inhaltsersteller sollte sich um beides kümmern: Megapixel bestimmen, ob Medien in nativer Auflösung angezeigt werden können, und PPI bestimmt, wie scharf diese Medien aussehen. Beim Kauf eines Displays für Design- oder Fotoarbeiten sind 200+ PPI und mindestens 4 MP solide Zielwerte.

Häufige Fragen

Was ist ein 'Retina'-Display?

Apples Marketingbegriff für Displays mit einem PPI, der hoch genug ist, dass einzelne Pixel bei typischen Betrachtungsabständen nicht wahrnehmbar sind. Apple hält etwa 220–264 PPI für MacBooks (aus ~60 cm Entfernung) und 326 PPI für iPhones (aus ~30 cm) für ausreichend. Es gibt keinen universellen PPI-Schwellenwert — er hängt vom Betrachtungsabstand ab.

Wie wird der PPI berechnet?

PPI = √(Breite² + Höhe²) ÷ Diagonale. Man berechnet die Pixeldiagonale mit dem Satz des Pythagoras und dividiert dann durch die physische Bildschirmdiagonale in Zoll.

Ist ein 4K-Fernseher schärfer als ein 1080p-Fernseher?

Bei gleicher Bildschirmgröße ja — 4K hat viermal so viele Pixel und damit einen höheren PPI-Wert. Aber an einem 65-Zoll-Fernseher aus 3 Metern Entfernung kann der Unterschied kaum wahrnehmbar sein. Je kleiner der Bildschirm oder je näher man sitzt, desto deutlicher fällt der PPI-Unterschied auf.

Wie viele PPI brauche ich zum komfortablen Lesen?

Die meisten Menschen empfinden 150 PPI und mehr als komfortabel für Text auf einem Desktop-Monitor auf Armlänge. Ab 200+ PPI verschwinden die gezackten Kanten bei gebogenen Zeichen. Unter 100 PPI sind einzelne Pixel sichtbar, was beim Lesen schneller zu Ermüdung führen kann.

Beeinflusst der PPI die Gaming-Performance?

Nicht direkt, aber ein Display mit höherem PPI hat in der Regel auch eine höhere Auflösung und belastet die GPU stärker. Ein 4K-Monitor erfordert etwa die vierfache GPU-Leistung eines 1080p-Monitors gleicher Größe. Bei hochauflösenden Displays kann ein Auflösungs-Scaling nötig sein, um die Bildrate zu halten.

Welchen PPI hat das iPhone 16?

Das iPhone 16 hat ein Display mit 2556×1179 Pixeln auf 6,12 Zoll und damit etwa 460 PPI — klar in der Ultra-hoch-Kategorie. Mit dem Voreinstellungs-Button oben lässt sich das mit diesem Rechner überprüfen.

Können Monitore mit Auflösung werben, ohne den PPI anzugeben?

Ja, und das kommt häufig vor. Die Bezeichnung '4K' sagt nichts über die physische Größe aus. Überprüfe vor dem Kauf immer die Bildschirmgröße zusammen mit der Auflösung, um den PPI zu berechnen. Ein 32-Zoll-4K-Monitor hat etwa 138 PPI — deutlich weniger als ein 27-Zoll-4K-Monitor mit 163 PPI.

Überträgt dieser Rechner Daten an einen Server?

Nein. Alle Berechnungen erfolgen lokal in deinem Browser. Es werden keine Daten übertragen.

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