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Learn more →Taillen- und Hüftmaße in cm eingeben. Der Rechner gibt den WHR und die Risikokategorie (niedrig / moderat / hoch / sehr hoch) basierend auf WHO-Richtlinien zurück.
Risikokategorie gemäß WHO-Grenzwerten 2008. Als Screening-Tool verwenden, nicht als Diagnose.
Der WHR (Taille-Hüft-Verhältnis) ist ein starker Prädiktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und metabolisches Syndrom — besser als BMI allein zur Risikobewertung. Er erfasst abdominales (viszerales) Fett, das metabolisch aktiv und schädlich ist, im Unterschied zu peripherem (Hüft-/Oberschenkel-)Fett, das größtenteils inert ist.
Zwei Menschen mit identischem BMI können sehr unterschiedliche WHRs haben. Ein birnenförmiger Körper (niedrigerer WHR) trägt ein geringeres metabolisches Risiko als ein apfelförmiger (höherer WHR) — selbst bei gleichem Gesamtgewicht.
Männer: <0,85 geringes Risiko, 0,85–0,90 moderat, 0,90–1,00 hoch, ≥1,00 sehr hohes Risiko.
Frauen: <0,75 geringes Risiko, 0,75–0,80 moderat, 0,80–0,85 hoch, ≥0,85 sehr hohes Risiko.
Diese Grenzwerte sind allgemeine Richtlinien für Erwachsene. Asiatische Bevölkerungen verwenden manchmal niedrigere Schwellen (z. B. Frauen hohes Risiko bei 0,80) aufgrund unterschiedlicher Körperzusammensetzungsnormen.
Höherer WHR korreliert mit: Herzerkrankungen, Typ-2-Diabetes, Schlafapnoe, Fettleber, bestimmten Krebsarten.
Taille: an der engsten Stelle des Rumpfes, zwischen Rippenbogenunterkante und Beckenknochen-Oberkante. Maßband parallel zum Boden. Entspannt messen — nicht einziehen.
Hüfte: an der breitesten Stelle der Hüften einschließlich Gesäß. Maßband parallel zum Boden.
Morgens vor dem Essen oder Trinken messen. 2–3 Messungen nehmen, Durchschnitt verwenden. ±1 cm Fehler in einer der Dimensionen ändert den WHR um ~0,01.
Für das kardiovaskuläre Risiko: ja. WHR erfasst Bauchfett, das der BMI nicht tut. Für die allgemeine Körperzusammensetzungsbewertung haben beide Einschränkungen — DEXA-Scans sind am besten. WHR neben dem BMI verwenden, nicht als Ersatz.
Unter 0,85 ist geringes Risiko gemäß WHO. Sportler haben oft 0,80–0,85 — der untere Bereich ist in Ordnung.
Unter 0,75 ist geringes Risiko gemäß WHO. Die natürliche Körperform der meisten Frauen ergibt 0,70–0,85, mit dem Durchschnitt um 0,75–0,80.
Ja — hauptsächlich durch Reduzierung des Bauchfetts. Schlüsselstrategien: kombiniertes Ausdauer- und Krafttraining, Kaloriendefizit (moderat, nachhaltig), Reduzierung einfacher Kohlenhydrate und Alkohol. Lokale Fettreduktion (nur Bauchübungen) funktioniert nicht; es wird Gesamtfettabbau benötigt.
Die durchschnittliche Körperzusammensetzung unterscheidet sich nach Geschlecht. Frauen tragen mehr Fett an Hüften und Oberschenkeln (peripher); Männer mehr im Bauch. Die Schwellen sind so gesetzt, dass ‚hohes Risiko' ein erhöhtes Risiko relativ zur typischen Körperzusammensetzung jedes Geschlechts identifiziert.
WHO-Schwellen sind universell. Einige Forschungen legen niedrigere Schwellen für asiatische Bevölkerungen nahe (z. B. 0,80 für Frauen hohes Risiko). Medizinische Richtlinien spezifisch für den eigenen Hintergrund verwenden, wenn verfügbar.
Möglicherweise. ‚TOFI' (thin outside, fat inside) beschreibt Menschen mit normalem BMI, aber hohem Bauchfett. Sie haben ein erhöhtes metabolisches Risiko trotz schlankem Aussehen. WHR erkennt das; BMI nicht.
Nein. Die Berechnung läuft lokal; nichts wird an einen Server gesendet.
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