Leasing vs. Kauf Rechner (Auto, Gesamtkosten über die Haltedauer)
Fahrzeugpreis, Anzahlung und Haltedauer eingeben. Leasingbedingungen (monatliche Rate + Laufzeit) und Finanzierungsbedingungen (Zinssatz + Laufzeit + erwarteter Wiederverkaufswert) eintragen. Der Rechner berechnet die Gesamtkosten beider Optionen über die Haltedauer – inkl. verbleibender Darlehensschuld und Wiederverkaufserlös beim Kauf.
Gesamte Leasingkosten
GünstigerNetto-Kaufkosten
Wie die Kauf-Gesamtkosten berechnet werden
- Ausgaben (Anzahlung + Raten während der Haltedauer)
- 26.385 $
- Verbleibende Restschuld am Ende der Haltedauer
- 13.268 $
- Wiederverkaufserlös
- −19.250 $
- Differenz
- Leasing spart 4.203 $
Wie es funktioniert
Warum die Haltedauer das Ergebnis bestimmt
Leasing-Wirtschaftlichkeit ist über die Zeit relativ konstant – man zahlt dauerhaft denselben monatlichen Betrag. Beim Kauf ist der Wert zeitverzögert: Im ersten Jahr verliert man 15–20 % durch Wertverlust, aber wer das Auto 6–10 Jahre behält, senkt die Jahreskosten deutlich, wenn das Darlehen abbezahlt ist und die Abschreibung nachlässt. Der Break-even liegt typischerweise bei etwa 4–5 Jahren.
Wann Leasing sinnvoll ist
Leasing ist günstiger, wenn man das Auto wirklich alle 2–3 Jahre wechselt, ein neueres Modell mit voller Garantieabdeckung haben möchte oder das Leasing geschäftlich als Betriebsausgabe absetzen kann. Die Planungssicherheit durch feste monatliche Kosten (keine unerwarteten Reparaturen) hat echten Wert, wenn man ungern über Gebrauchtwagenverkäufe verhandelt.
Versteckte Kosten beim Leasing
Kilometerbegrenzungen (typischerweise 15.000–20.000 km/Jahr) lösen Mehrkilometergebühren aus (10–20 Cent/km). Verschleiß- und Schadensgebühren bei Leasingrückgabe können in die Hunderte oder Tausende gehen. Die meisten Leasingverträge erfordern eine Vollkaskoversicherung. Vorzeitige Vertragsauflösung ist meist teuer. Einen Puffer von 5–10 % über der angegebenen Leasingrate einplanen.
Häufige Fragen
›Was ist die einfachste Entscheidungsregel?
Weniger als 3 Jahre behalten und das neuere Modell ist wichtiger als Kostenersparnis? Leasing. Länger als 5 Jahre behalten? Kaufen. Das 3-bis-5-Jahres-Fenster ist genau da, wo dieser Rechner hilft – einfach die Zahlen durchrechnen.
›Wie genau ist die Wiederverkaufswertschätzung?
55 % des Preises nach 3–5 Jahren ist typisch für Mittelklassefahrzeuge. Pickup-Trucks und japanische Fahrzeuge (Toyota, Honda) halten 60–70 %. Luxuslimousinen und E-Autos fallen oft auf 40 %. Für das konkrete Modell und Baujahr einen Restwertrechner (z. B. DAT, Schwacke) konsultieren – kleine Prozentunterschiede können das Ergebnis kippen.
›Warum bevorzugt der Rechner den Kauf bei langer Haltedauer?
Sobald das Darlehen abbezahlt ist, fällt der monatliche Cashflow auf 0 € (nur noch Wartung und Versicherung). Leasingraten laufen dagegen unbegrenzt. Nach Jahr 6–7 des Besitzes ist jedes weitere Jahr im Wesentlichen 'kostenlos' abzüglich der langsamen Abschreibung.
›Soll ich Wartung und Versicherung einbeziehen?
Die Wartung unterscheidet sich: Leasingfahrzeuge sind in den ersten Garantiejahren oft im Wartungspaket enthalten, beim Kauf zahlt man selbst oder schließt eine Anschlussgarantie ab. Die Versicherung ist bei Leasing meist mit Vollkasko und niedrigem Selbstbehalt vorgeschrieben. Für eine grobe Überschlagsrechnung kommen sich beide Seiten hier ungefähr gleich.
›Was ist mit den Opportunitätskosten der Anzahlung?
Würde man die Anzahlung stattdessen investieren, entstehen reale Kosten auf der Kaufseite. Bei 7 % Marktrendite über 5 Jahre kostet eine 5.000-€-Anzahlung etwa 2.000 € an entgangenen Renditen. Der Rechner berücksichtigt das nicht – die Entscheidung entsprechend anpassen, wenn das relevant ist.
›Funktioniert das auch für geschäftliche Fahrzeugentscheidungen?
Zum Teil. Die steuerliche Behandlung ist unterschiedlich – Leasing ist üblicherweise als Betriebsausgabe vollständig absetzbar, beim Kauf gibt es die Abschreibungsmöglichkeit. Einen Steuerberater konsultieren; für geschäftliche Käufer kann sich die Antwort umkehren.
›Was ist bei Elektrofahrzeugen zu beachten?
E-Autos verlieren in vielen Märkten wegen Bedenken über Akku-Degradierung und technologische Obsoleszenz schneller an Wert als Verbrenner. Ein 3 Jahre altes E-Auto wird oft nur zu 35–45 % des Listenpreises weiterverkauft, verglichen mit 55–65 % bei einem vergleichbaren Verbrenner. Das spricht bei E-Autos häufig für Leasing.
›Wäre Gebrauchtwagenkauf nicht die bessere Option?
Oft ja, rein rechnerisch gesehen. Ein 2–3 Jahre altes Auto hat die steilste Wertverlustphase bereits hinter sich. Wer ein Gebrauchtfahrzeug zu einem vernünftigen Zinssatz finanziert und es 5+ Jahre behält, schlägt meist beide Neuwagen-Optionen deutlich.
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