Gehaltsrechner (stündlich, täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich)
Gib einen Gehaltsbetrag ein und wähle seinen Zeitraum (stündlich/täglich/wöchentlich/monatlich/jährlich). Alle anderen Zeiträume aktualisieren sich sofort. Setzt eine 40-Stunden-Woche / 2.080-Stunden-Jahr voraus.
Wie es funktioniert
Wie die Umrechnung funktioniert
Alle Umrechnungen gehen über den Stundensatz. Wir verwenden den deutschen Standard von 2.080 Arbeitsstunden pro Jahr (40 Stunden × 52 Wochen), 173,33 Stunden pro Monat (2.080 / 12), 40 pro Woche, 8 pro Tag. Was auch immer du eingibst, wir rechnen es zuerst in Stunden um, dann leiten wir alle anderen ab.
Diese Faktoren sind nicht universell – viele Länder verwenden andere Wochenarbeitszeiten (35 Stunden in Frankreich, ~37,5 in manchen EU-Ländern) oder Urlaubsregelungen, die bezahlte Stunden reduzieren. Für eine 38-Stunden-Woche (deutsch üblich) unsere Jahresbeträge mit 38/40 = 0,95 multiplizieren.
Warum Stundenlohn-zu-Jahresgehalt wichtig ist
Bei der Bewertung eines Freelancer- oder Honorarsatzes ist das ‚Jahresäquivalent' der nützlichste Vergleich mit einer Festanstellung. Ein Freelancer mit 60 €/Stunde, der 30 produktive Stunden pro Woche abrechnet (ca. 1.400 Stunden/Jahr, nach Urlaub, Krankentagen und Akquise) verdient etwa 84.000 € – vergleichbar mit einem 84k-Gehalt, aber ohne Benefits, bezahlten Urlaub oder Arbeitgeberbeitrag zur Altersvorsorge.
Faustformel: ein Freelancer muss 1,3–1,5× den äquivalenten Festanstellungs-Stundensatz verlangen, um Benefits, Steuern und unbezahlte Zeit auszugleichen. Also entspricht ein 60.000-€-Jahresgehalt ≈ 29 €/Stunde als Angestellter ≈ 40 €/Stunde als Freelancer.
Was dieser Rechner nicht enthält
Steuern: Zahlen sind Brutto (vor Steuern). Steuerbelastung variiert je nach Land, Steuerklasse und Abzügen. In Deutschland beträgt die Abzugslast je nach Steuerklasse und Einkommen 30–50 %.
Benefits: Krankenversicherung, Altersvorsorge, bezahlter Urlaub, Aktienoptionen. Diese können den Wert einer Festanstellung um 20–40 % über dem Grundgehalt erhöhen.
Unbezahlte Zeit: Angestellte arbeiten oft mehr als 40 Stunden/Woche ohne zusätzliche Vergütung. Stundenarbeiter bekommen typischerweise Überstunden über 40 Stunden. 40–45-Stunden-Äquivalent für fairen Angestellten-vs-Freelancer-Vergleich verwenden.
Häufige Fragen
›Warum 2.080 Stunden pro Jahr?
Es ist der übliche Standard: 40 Stunden × 52 Wochen. In Deutschland ist die tarifliche Jahresarbeitszeit oft 38–39 Stunden/Woche, was zu niedrigeren Jahreszahlen führt.
›Berücksichtigt das Steuern?
Nein, alle Zahlen sind Brutto (vor Steuern). Steuerbelastung hängt von Land, Steuerklasse und Abzügen ab.
›Was ist mit Überstunden?
Nicht enthalten. Stundenarbeiter erhalten in Deutschland typischerweise Zuschläge für Überstunden. Stunden über 40 manuell mit dem Überstundensatz multiplizieren.
›Sind Benefits enthalten?
Nein. Festanstellungen beinhalten typischerweise Benefits im Wert von 20–40 % des Grundgehalts. Gesamtvergütung vergleichen, nicht nur die Grundzahl.
›Warum weicht meine Jahressumme von der Gehaltsabrechnung ab?
Boni, Arbeitgeber-Benefits, Rentenversicherungsbeiträge, Abzüge und Steuerabzüge beeinflussen alle, was auf deinem Konto landet. Bruttogehalt oder Gesamtvergütung vergleichen, nicht Netto-Auszahlung.
›Wie sollen Freelancer ihren Preis berechnen?
Äquivalenten Festanstellungs-Stundensatz mit 1,3–1,5× multiplizieren, um Benefits, Steuern und unbezahlte Zeit abzudecken. Ein 60.000-€-Gehalt ≈ 40–45 €/Stunde als Freelancer.
›Was ist mit Teilzeitarbeit?
Zuerst auf Stundenbasis anpassen, dann Rechner verwenden. Oder Jahresbetrag mit dem Anteil der Vollzeit skalieren (z. B. 30 Stunden/Woche = 0,75× Jahresbetrag).
›Verlassen die Daten meinen Browser?
Nein. Die Umrechnung läuft lokal.
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